"Ohrenschmaus" bot außergewöhnliches Weihnachtskonzert
Dornburg. Ein außergewöhnliches Weihnachtskonzert konnten die Zuhörer in der vollbesetzten Pfarrkirche in Frickhofen erleben. Zu hören waren festliche und fröhliche Lieder zu Weihnachten, dargeboten von der Gesangsgruppe "Ohrenschmaus" und ihren Gästen, dem Christenberg Blechbläserensemble Marburg.
Obwohl Weihnachten in unserer vom Geschäft bestimmten Welt nach dem 26. Dezember keine Rolle mehr spielt, luden die Ohrenschmäuse bewusst zu einem Weihnachtskonzert ein. Hiermit sollte auch deutlich gemacht werden, dass die christliche Weihnachtszeit über den 26. Dezember hinausreicht.
Und es gelang den Ohrenschmäusen schon zu Beginn des Konzertes, Weihnachten wieder Wirklichkeit werden zu lassen. Mit dem "Ave Maria" (F. Biebl), "Unser lieben Frauen Traum" (M. Reger), "Natus est nobis" (J. Handl) und "Es ist ein Ros ensprungen" (M. Prätorius) sprang sofort der Funke auf die Zuhörer über.
Ebenso erfüllte die vom Christenberg Blechbläser Ensemble zelebrierte "Weihnachtsfanfare" von A. Green das Gotteshaus mit festlicher Stimmung. Dieser Spannungsbogen konnte auch mit "Sonata pian'e fote - Canzon Duo Decimi Toni a 10" (G. Gabrieli), "Gabriel's Message" (R. Harvey) und "Maria durch ein Dornwald ging" (Traditional) gehalten werden, was für die Klasse dieses Ensembles spricht.
Mit "A la nanita nana" (trad. aus Spanien -Satz: N. Luboff) und "Spanish Shepard Song" (Trad. aus Spanien - Satz: G. Richards) sangen die Ohrenschmäuse zwei Stücke, die im heimischen Raum kaum zu hören sind. "Kommet, Ihr Hirten" (aus Böhmen - Satz: F. Schecher) und "Die Könige" (P. Cornelius) schlossen nahtlos an das hohe Niveau an. Beeindruckend ist immer wieder der homogene Chorklang der Ohrenschmäuse.
Mit "O came all ye faithful" (R. Harvey), "French Christmas Carols" (trad.), "The Christmas Sond" (M. Tormé), "Coventry Carol" (16th Century English) und "We three Kings" (J.H. Hopkins) konnte dann das Blechbläserensemble wieder überzeugen.
Im letzten Teil des Konzertes konnten dann die Ohrenschmäuse wieder zeigen, was sie können. Auch hier kamen mit "I Will Praise Thee O Lord" (K. Nystedt), "The Gift" (trad. Shaker aus England - Satz: U. Weier / Chr. Hauptmann), "Away In A Manger" (trad. aus England / W.J. Kirkpatrick - Satz U. Weier), "The Little Drummerboy" (trad. aus England - Satz: Chr. Hauptmann) wieder Werke zu Gehör, die ansonsten sehr selten zu hören sind. Es ist schon fast unglaublich, mit welcher Leichtigkeit diese so schweren Stücke beim Publikum ankommen.
Wunderschön war es denn auch, dass das letzte Stück des Konzertes, "Run To The Manger" (K. Shaw), von beiden Ensembles zusammen musiziert wurde.
Lang anhaltender Applaus war dann auch der Lohn für ein außergewöhnliches Weihnachtskonzert.
Hier das Programm (einfach anklicken 42KB)
Die Begeisterung und Anspannung beim Singen ist offensichtlich.
Auch gemeinsam konnte prächtig musiziert werden.
Auch Ausnahmechorleiter müssen sich beim Einsingen bzw. Eindirigieren konzentrieren.
Anspannung vor einem Konzert gehört einfach dazu.
Konzentration auch bei den Bläsern. Hier im Bild unser Freund Bernhard Giesendorf, ein Frickhöfer, der auch lange Jahre in der Martinuskantorei mit uns zusammen gesungen hat.
Stellprobe und Anspielen einiger Stücke muss nun einmal sein.
Wir hatten unsere Stellprobe und unser Ansingen schon vormittags.
Wenn irgendetwas im Zusammenhang mit Musikaufnahmen zu tun, ist unser Sangesfreund Wolfgang Reichwein gefragt.
Wolfgang baut aber nicht nur die Mikrofone auf, er kontrolliert auch die Aussteuerung der Anlage und bearbeitet die Aufnahmen nach.
Dass ein solches Konzert nicht ohne Helfer möglich ist, weiß wohl jedermann. Hier im Bild Lukas Stähler, der Sohn von Thomas, und Simon Stähler, der jüngste Sohn von Klaus.
An dieser Stelle sei nochmals allen Helferinnen und Helfern gedankt, die zum Gelingen unseres Konzertes beigetragen haben.